Happy Birthday, Sprachlupe!

Kleine Torte und viele Worte.

Kleine Torte und viele Worte.

Hallo und herzlich willkommen bei der Sprachlupe! Heute mit einem ganz besonderen Anlass, nämlich dem 2. Geburtstag. Außerdem ist dies der 100. Artikel, den ich für euch schreibe. Dann bekam ich auf meiner Facebook-Fanpage letzte Woche noch den 100. Gefällt-mir-Daumen, so dass es gleich einen flotten Dreier zu feiern gibt.

Aus dem feierlichen Anlass möchte ich den heutigen Artikel dazu nutzen, euch ein paar Statistiken und Kuriositäten mitzuteilen. Denn hinter den Kulissen der Sprachlupe passieren so manche Dinge, von denen ihr normalerweise nicht erfahrt.

Aufrufe

Der Blog wurde in den zwei Jahren ca. 14.600-mal aufgerufen, das sind alle Klicks auf meinen und meinem Blog. Diese Klicks kamen bisher aus knapp 70 Ländern, von denen auf den ersten drei Plätzen – wer hätte das gedacht? – diese liegen:

  1. Deutschland (ca. 12.300 Klicks) – Vielen Dank!
  2. Schweiz (ca. 470 Klicks) – Merci vielmals!
  3. Österreich (ca. 440 Klicks) – Danke!

Nicht sehr verwunderlich, dass die Top 3 aus Ländern bestehen, in denen besonders viel Deutsch gesprochen wird. Die Plätze 4 bis 6 werden von Russland (спаси́бо!), den USA (thanks!) und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland (I’m amused!) belegt.

Hier eine Liste derjenigen Länder, aus denen ich bisher jeweils nur einen einzigen Klick erhalten habe:

Länder mit einem Klick

Danke auch dafür. Wenn aus diesen Ländern die Klick-Zahlen deutlich steigen, werde ich mich beim nächsten Mal auch in den entsprechenden Sprachen bedanken.

Suchbegriffe

Wenn jemand über eine Suchmaschine auf meinem Blog landet, kann ich sehen, was die Person dabei eingegeben hat. Dabei stellt sich heraus, dass sich manchmal relativ viele Menschen für das selbe Thema interessieren, wie die Top 10 der meistgesuchten Eingaben zeigen:

Top 10 Suche

Wenn aus dem Verb googeln (bzw. bookmarken) ein Partizip wird, sind viele Leute unsicher, wie dieses zu schreiben ist. Das zeigen vier der ersten zehn Plätze. Auch von großem Interesse ist der Ausspruch bzw. das Lied im Zusammenhang mit Heidewitzka. Dann noch die große Diskussion, ob man nur Sinn haben und Sinn ergeben sagen darf oder ob auch Sinn machen zulässig ist.

Immer wieder einen Lacher wert ist es, wenn Leute aus zwei verschiedenen Redewendungen eine neue kreieren. So wurde immerhin elfmal nach

stolz wie nachbars lumpi

gesucht, einer Kreuzung aus stolz wie Oskar und spitz wie Nachbars Lumpi. Und aus den beiden Redewendungen der Teufel steckt im Detail und der Teufel ist ein Eichhörnchen ist – immerhin neunmal gesucht – eine ganz neuartige Interpretation entstanden:

der teufel steckt im eichhörnchen

Dass ich mir auch alles bildlich vorstellen muss…

Statt für schwedische Gardinen hat man sich für

dänische gardinen

odernorwegische Truheninteressiert. Und noch für weitere Dinge:

morgenstunde

Wirklich pfiffig. Ich gebe für das unbekannte Wort ein paar Pünktchen ein, damit Google weiß, dass mir dieses Wort fehlt. Das hat hier zumindest funktioniert, denn die Lösung steht im entsprechenden Artikel.

Ein wenig suspekt finde ich, dass jemand mit der folgenden Suche auf meinem Blog gelandet ist:

alles in die v spitzen

Interessant ist das Verb spiz´tzen. Die Trennung innerhalb eines Wortes durch einen Akzent oder Apostroph greift nun – nach Peter´s Backstube und Hamburg´s Hafen – also weiter um sich als bislang angenommen. Ein kleiner Tipp an die oder den Suchende/n: Eines der Wörter würde ich mit f statt mit v schreiben. Dann wirst du vielleicht eher das finden, was du suchst.

Es freut mich, dass Google auf die nächste Anfrage hin auf meinen Blog verweist und mich somit als neues Oberhaupt der katholischen Kirche vorschlägt:

wer kommt als neuer pabst

Als neuer Pabst mit b würde ich mich auch glatt bereitstellen und die Kirche revolutionieren, aber ich glaube, die suchen nur Päpste mit p.

Abschiedsabschnitt

Nun komme ich zum Ende des Jubiläumsartikels. Ich hoffe, es hat euch gefallen, einen kleinen Backstage-Einblick zu erhalten. Bei Fragen, Wünschen und Kritik sendet mir doch einfach eine Anfrage. Ansonsten folgen, liken und lesen. Hasta luego, bye, dag und – für die vielen Leser/innen aus Russland – пока́!

 

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Ein Kommentar zu “Happy Birthday, Sprachlupe!

  1. Heyhey … das ist wahrlich ein Anlass zum Feiern! 2 Jahne! 100 Artikel! Faaaarückt!

    Ich freu mich aber jedes Mal wieder, wenn’s einen neuen Artikel bei dir gibt und hoffe, dass du noch lange Spaß am Schreiben (und damit auch wir am Lesen) haben!

    Aber wo ich gerade am Tippen bin: wie funktioniert das eigentlich mit den Vorsilben? Also zum Beispiel: haben sagen und lassen ja erstmal (erst mal?) eine relativ neutrale Bedeutung – aber untersagen und unterlassen verbieten mir eine Aktivität. Und wenn ich was unternehme, dann bin ich – trotz „unter“ – aktiv.
    Ist das einfach so, weil sich das so ergeben hat? Oder gibt’s eine Regel, die Bedeutungsveränderungen durch bestimmte Präfixe erklärt?

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