Sieben

Heute gibt’s neues Futter für die Kategorie Zahlen:

Warum heißt es „verflixtes 7. Jahr“?

Unumstritten ist die 7 eine magische Zahl: 7 Weltwunder, 7 Wochentage, 7 Weltmeere, 7 Weise, 7 Tugenden, 7 Laster, 7 Sakramente, 7 Haupt-Chakren, 7 Zwerge – um einen kleinen Ausschnitt zu nennen. So schwebt man auch gern im 7. Himmel, packt seine Siebensachen und freut sich über Sonne am Siebenschläfer. Ein zerbrochener Spiegel soll erst sieben Jahre Pech, dann sieben Jahre Glück bringen und mit Siebenmeilenstiefeln kann man sich äußerst flink vorwärts bewegen.

Auch musikalisch wurde die 7 gern verwertet. „Über sieben Brücken musst du gehn“ (Karat), „Sieben Tage, sieben Nächte“ (Wolfgang Petry) oder eben das oben eingefügte „Sieben Tage lang“ (Bots). Die Liste könnte ich mit Film- und Buchtiteln fortsetzen, lasse ich aber. Zumindest den Film „Das verflixte 7. Jahr“ (The Seven Year Itch) von Billy Wilder sollte ich erwähnen, in dem Marilyn Monroe die bekannte Szene mit dem hochgewirbelten Rock spielt. Der deutsche Filmtitel mag also den Ausdruck geprägt haben.

Tatsächlich ist auch das 7. Ehejahr besonders gefährlich, so sagen es die Statistiken. Dennoch hält die Durchschnittsehe über 14 Jahre. Also schön zusammenreißen und weiterkämpfen!

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2 Kommentare zu “Sieben

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