Für ’n Appel und ’n Ei

Preiswert, günstig, billig – um den geringen Preis einer Sache zu benennen, gibt es viele Wörter. Doch diese Redewendung macht besonders deutlich, dass der Betrag äußerst niedrig ist, so wie hinterhergeworfen oder spottbillig.

Ohne jetzt Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen, könnte man sich doch fragen, warum wir bei diesem Spruch nun ausgerechnet den Apfel in den Mund nehmen. Dazu meine Gegenfrage: Was passiert, wenn das Angebot auf dem Markt – sowohl in der Wirtschaft als auch in der Stadt – viel größer ist als die Nachfrage? Richtig, der Preis sinkt. Die Bauern im Mittelalter erzeugten Eier und Äpfel ohne Ende, sodass sie diese kostengünstig „verhökern“ mussten. Somit besaßen diese Lebensmittel keinen hohen Wert und da zu jener Zeit besonders viel getauscht wurde, konnten die Menschen schnell mal für einen Apfel und ein Ei etwas Neues erstehen.

Freunde der Computerwelt hätten nun leicht auf die falsche Fährte geraten können. Doch aufgepasst – wenn ihr etwas für einen Apple und ein i(Pad o. ä.) eintauscht, kann es sich leider nur um eine kostspielige Angelegenheit handeln.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s