Woher kommt eigentlich „Ostern“?

Zur Feier des Tages – im wahrsten Sinne des Wortes – folgt hier das Osterspezial! Die Titelfrage kommt dieses Mal von mir persönlich. Ich fand, dass Ostern merkwürdig klingt und konnte mir einfach nicht herleiten, womit dieses Wort verwandt sein soll. Ist es eine Tradition aus dem Osten? Hat es etwas mit der Bewunderung eines Himmelskörpers zu tun – o, Stern!? Na ja, schlechte Scherze müssen auch mal sein.

Ostern ist tatsächlich mit Osten blutsverwandt. Osten bedeutete ursprünglich ‚Morgenröte‘ und steht heute für den Ort, wo man diese beobachten kann. Die altgriechische Morgenröte und die Göttin derer heißen beide eós, da erkennt man zumindest ein wenig die Verwandtschaft zu Osten.

Warum nun das Fest diesen Namen bekommen hat, wird heiß diskutiert:

  1. Ostern könnte früher ein Ehrenfest der Germanen für diese Göttin gewesen sein, die bei ihnen angeblich Ostara hieß.
  2. Auch dem christlichen Ostern könnte die Bedeutung ‚Morgenröte‘ zugrunde liegen: Das Osterfest hieß auf Lateinisch albae wegen der weißen Taufkleider; alba bedeutet ‚weiß‘, aber im gesprochenen, dem Vulgärlatein, auch ‚Morgenröte‘.

Interessant ist allerdings auch die Geschichte des Ostereis – von einer ursprünglichen Zinsabgabe (mehr dazu hier) über das bemalte, selbst ausgeblasene Ei aus meiner Kindheit bis zum heutigen Schokoladenei oder Playstation-Spiel. Der Osterhase versteckt ja heutzutage alles Mögliche…

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